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Sieben Menschen, welche das Team der Professur für Volkswirtschaftslehre und Statistik bilden

Prof. Dr. Sidki zum Fellow an das Liberale Institut der Friedrich Naumann Stiftung berufen

01. September 2020

Prof. Dr. Marcus Sidki, Inhaber der Professor für Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, ist zum 01. September 2020 für eine Dauer von 12 Monaten als Fellow an das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit nach Berlin berufen worden. 

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit bietet auf Grundlage der Idee des Liberalismus Angebote zur Politischen Bildung in Deutschland und in aller Welt. Das Liberale Institut ist der Think Tank der Stiftung. Es nimmt Stellung zu Fragen der Zeit, formuliert inhaltliche Positionierungen, die das politische Leitbild des Liberalismus gedanklich weiterentwickeln, und stellt sie zur öffentlichen Diskussion.

Im Rahmen des Fellowships wird Prof. Dr. Sidki aktiv in die Netzwerkarbeit des Liberalen Instituts  mit Akteuren aus Politik, Verbänden und Wirtschaft im Berliner Politikbetrieb eingebunden und flankierend Veranstaltungsformate im Rahmen der politischen Bildungstätigkeit der Stiftung durchführen. Ziel ist es, eine Studie zum Themenbereich der öffentlichen Unternehmen verfassen. Es handelt sich dabei um Unternehmen, die mehrheitlich im Eigentum der öffentlichen Hand stehen, dieser aber nicht direkt zugeordnet werden. In Deutschland bestehen ca. 18.000 solcher Unternehmen mit in etwa 2,1 Mio. Beschäftigten. Sie sind in unterschiedlichen Bereichen aktiv, so z.B. in der Energie- und Wärmeversorgung, als Wohnungsbaugesellschaften oder Krankenhäuser, oder in der Müllentsorgung. Sie erbringen meist Leistungen der Daseinsvorsorge und stehen dabei grundsätzlich im Wettbewerb mit Unternehmen aus dem privaten Sektor.

Die Studie, die Prof. Sidki im Rahmen des Fellowships bearbeitet, soll eine tiefgehende Analyse abliefern, welche Stellung öffentliche Unternehmen in einer Sozialen Marktwirtschaft einnehmen und wo mögliche Übertreibungen an staatlichen Eingriffen und Wettbewerbsverzerrungen vorliegen. Basierend auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Diskussion über das Für und Wider solcher Tätigkeiten der öffentlichen Hand sowie unter Beachtung ordnungspolitischer Aspekte sollen aus der Studie politikgestaltende Anregungen im Sinne des Stiftungsauftrags resultieren.

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